Und zum Schluss…
Wisslyz Leseclub… The End :)
Liebe Mitglieder des Leseclubs – (Amanda (4E), Anna (2A), Barbara (2F), Clarissa (2A), Johanna (4E), Judith (1B), Katharina (1E), Kilian (4B), Labonno (2E), Lisa (4D), Luzia (2F) und Marion (2E) – vielen Dank, dass ihr so fleissig mitgelesen, mitgemacht und mitgehört habt!!! Ihr seid klasse!
Das heutige Treffen war (leider) das letzte, aber ich hoffe, dass eure Lesewut nicht abreist und, dass ich euch weiter mit Lesestoff aus der Bibliothek füttern kann
… und vielleicht gibt es ja im neuen Schuljahr weitere Treffen.
Eure Bibliothekarin
Christine
Buchvorstellung „Tod im Hafen“ von Olaf Büttner
„Tod im Hafen“ (Olaf Büttner) vorgestellt von Labonno Islam
Klara hat Krach zuhause. Deshalb will sie weg.
Auf der Straße sieht sie Nils, dem sie hinterher geht. Nils nimmt Klara mit sich nach Hause, wo sie einige Nächte übernachten darf, doch Klara ist besorgt wegen ihrem Bruder, da sie in letzter Zeit nichts mehr von ihm gehört hat und in letzter Zeit treibt Pit, ihr Bruder, mit einige unbekannte herum.
Zur gleichen Zeit gaben es ein Mord in einer Tankstelle und dann noch eines im Hafen. Klara ahnt etwas düsteres, doch bald finden sie und Nils heraus, dass Pit in großer Gefahr steckt. Klara und Nils müssen handeln bevor es zu spät wird………………………
Mir hat das Buch gut gefallen, denn es ist sehr spannend und man kann nicht aufhören wenn man anfängt zu lesen. Man will wissen wie es mit Pit weitergeht und wer der Boss ist. Der Autor nennt zuerst nicht die Namen, die in der Gang arbeiten. Man will wissen wie diese Gangster heißen, doch es enthüllt sich erst kurz vor Ende.
Buchvorstellung „Die letzte Party“ von Olaf Büttner
Die letzte Party (Olaf Büttner) vorgestellt von Katharina Barcatta
Lukas und David sind 16 Jahre alt und beste Freunde. Doch auch David weiß nicht immer was in Lukas vorgeht. So auch als Lukas eines Tages eine Abschiedsparty organisierte, wo die Freundin Sara, der sensible Malte und die Schlägertypen Kevin und Danny, die sich ganz und gar nicht mit Lukas und David verstehen, eingeladen wurden.
Mit Ratespielen lässt Lukas seine Gäste herausfinden, warum sie zu dieser Party eingeladen wurden und vergibt Punkte, die am Ende lebenswichtig sind. Es wissen alle, dass dieser Abend nicht harmlos enden wird, denn Lukas macht Andeutungen darauf, dass er an diesem Abend abrechnen wird, alles zu Ende führen will und alle Wahrheiten herauskommen würden. Dazu verkündete er, dass an diesem Abend die Freundschaft mit David aus ist, weil der ihn am meisten enttäuscht hat.
Die Lage spitzt sich zu, als Lukas plötzlich eine Pistole von seinem Vater in der Hand hält und alle Türen abschließt. Nachdem auch mehrere Schüsse fallen, wird keiner mehr versuchen zu gehen.
Mir gefiel dieses Buch sehr gut, weil man sich nicht sicher ist, was als nächstes passiert. Bei Lukas ist man sich bis zum Schluss nicht sicher, ob dennoch alles ein Scherz ist und er den Freunden nur einen Schrecken gegen die Langeweile einjagen will. Auch dadurch, dass dem Freund David auffällt, dass er Lukas nach so vielen Jahren trotzdem noch nicht kennt, spornte mich dazu an, weiteruzlesen und das Buch nicht mehr aus der Hand zu geben. Auch die Gründe wissen zu wollen, die Lukas dazu anstiften, eine solche Abschiedsparty feiern zu wollen, beeindruckten mich.
Letzte Treffen des Leseclubs
Die letzten beiden Treffen des Leseclubs finden am morgen, Dienstag 9. März und kommende Woche, wiederum Dienstag, 16. März statt.
Buchvorstellung „Wie ich zum berühmtesten Schlagzeuger der Welt wurde, und warum“ von Jordan Sonnenblick
„Wie ich zum berühmtesten Schlagzeuger der Welt wurde, und warum“ (Jordan Sonnenblick) vorgestellt von Amanda Gross
Steven ist 14 Jahre alt als man bei seinem kleinen Bruder Jeffrey Leukämie feststellt. Diese Diagnose trifft ihn und seine Familie wie ein Schlag und langsam zerstört die Krankheit seines Bruders Stevens einst so heile Welt. Nichts scheint mehr so zu laufen wie geplant und Stevens einzige Möglichkeit aus der harten Realität zu fliehen wird sein Schlagzeug und die Musik.
Dieses Buch ist eines der ergreifendsten, die ich je gelesen habe. Es scheint so real und bindet den Leser so sehr an die Geschichte der Protagonisten, dass es einem schwer fällt das Werk aus den Händen zu legen, hat man erst einmal mit der Lektüre begonnen. Es erhält seinen Charme von seiner Einfachheit und lebt von Stevens psychischen Welt, welche dieser so offen darlegt. Eben diese beiden Elemente sind es auch die es dem Leser so einfach machen sich in Steven hineinzuversetzten. Die Geschichte, die Figuren und die Schreibweise sind faszinierend, nichts an ihnen wirkt aufgesetzt oder gelogen, sodass das Buch aufrichtige Gefühle in einem weckt.
Ich würde das Buch Jugendlichen sowie Erwachsenen empfehlen aus jeder Leserkathegorie, weil man während der Lektüre einfach nicht unberührt bleiben kann.
Amanda Gross
Buchvorstellung „Sovay“ von Cecilia Rees
„Sovay“ (Cecilia Rees) vorgestellt von Anna Ohnewein
Das Buch Sovay von Cecilia Rees erzählt die Geschichte eines englischen Mädchens namens Sovay, die zur Zeit der französischen Revolution lebte. Ihr Vater verschwindet spurlos, von der Familie ihres Verlobten wird sie betrogen und in eine Intrige verwickelt.
Ihre einzige Möglichkeit zu überleben ist es sich als Straßenräuber zu verkleiden und nach London zu reiten, um dort Nachforschungen über den Verbleib ihres Vaters zu machen. Auf der gefährlichen Reise lernt sie Captain Greenwood kennen. Ein charmanter Straßenräuber, der sie nach London begleitet und sie auch dort weiter unterstützt.
Sovay gerät immer Tiefer in die Intrige ihres Verlobten und es ist fraglich ob sie überleben wird.
Zu Beginn des Buches wird man durch ein Gedicht sofort in das Geschehen versetzt. Die Charaktere werden im Laufe der Geschichte vorgestellt. Man kann sich sowohl diese, als auch die Schauplätze sehr gut vorstellen. Obwohl manchmal zu genau beschrieben wird und dadurch etwas langweiligere Passagen entstehen. Insgesamt ist das Buch dennoch sehr spannend und hat mir gut gefallen. Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend. Der Schluss hat mir am besten gefallen. Interessant sind jedoch auch die Schilderungen ihrer Kleider, denn wie sie bekleidet war, so wurde sie auch behandelt.
Das Buch ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen!
Buchvorstellung „Jeansgröße 0″ von Brigitte Blobel
„Jeansgröße 0″ vorgestellt von Lisa Andergassen
Jeansgröße 0-Kein Gramm zu viel
Im Buch „Jeansgröße 0“ von Brigitte Blobel behandelt die Autorin das Thema Magersucht indem sie über das Leben eines jungen Mädchens erzählt und ihren Weg in die Krankheit beschreibt. Das Buch hat 250 Seiten und ist unterteilt in mehrere Kapitel welche jeweils mit einem Tagebucheintrag einer der Nebencharaktere beginnt und sich dann in einer Ich-Erzählung der Hauptperson fortsetzt. Der Roman wurde 2008 beim Arena Verlag veröffentlicht und erschien 2009 erstmals als Taschenbuch.
Katharina ist zwar erst 17 Jahre, doch dank ihrer besonderen schulischen Leistungen beginnt sie nun ein neues Leben als Studentin in Hamburg und zieht deshalb in eine WG mit zwei älteren Mädchen. Bald stellt sich heraus, dass eine der beiden, die herrschsüchtige Tochter reicher Eltern, Lilja, magersüchtig ist. Konfliktgeladene Situationen häufen sich und bald wird auch Katharina in den Teufelskreis des Magerwahns gesogen, dem es schwierig ist, heil zu entkommen..
Das Buch hebt sich dadurch von Büchern mit ähnlicher Thematik ab, als dass es den Leser deutlich den Druck vor Augen führt, dem der Hauptcharakter ausgesetzt ist und indem man genaue Eindrücke von der Gedankenwelt der jungen Frau bekommt. Als besonders gelungen empfinde ich das Cover des Buches, welches dem Leser gleich von Beginn schon vermittelt, dass die Lektüre des Buches keineswegs lustig, sondern vielmehr ernst und anspruchsvoll ist. Empfehlenswert ist das Buch für junge Leser die an dem Thema interessiert sind und für alle welche gerne Bücher über das Erwachsenwerden und damit verbundene Probleme lesen.
Buchvorstellung „Leute, ich fühl mich leicht“ von Alexa Henning von Lange
„Leute, ich fühl mich leicht“ vorgestellt von Lisa Andergassen
„Leute, ich fühle mich leicht“ ist ein Jugendroman geschrieben von der deutschen Autorin Alexandra Hennig von Lange. Er ist im Jahr 2008 bei Verlag cbt erschienen und behandelt das Thema Magersucht.
Im Buch erzählt die 15-jährigen Lelle dem Leser von ihrem Leben ihrer Familie und den damit verbundenen Problemen und Konflikten. Sie spricht über ihre älteren Schwester welche eine Beziehung bzw. Affäre nach der anderen führt, immer auf der Suche nach neuen potentiellen männlichen Kandidaten, ihre Mutter die sich dauernd über alles und jeden Sorgen macht und ihrem Vater, der nie da ist und auf dem auch kein Verlass ist. Doch im Mittelpunkt der Erzählung steht Lelles Magersucht, denn seit einem Jahr hungert sie, nicht um dem gängigen Schönheitsideal der Magermodels nachzueifern, sondern einfach nur weil sie sich damit etwas Kontrolle über ihr Leben verschafft, welche ihr sonst aus der Hand zu gleiten scheint. Im Laufe der Geschichte aber kommt es, dass Lelle schlussendlich auch hierüber die Macht verliert und schließlich kommt alles anders als sie es sich vorgestellt hat.
Der Inhalt des Buches ist im Vergleich zu Büchern ähnlicher Thematik erstaunlich anders und interessant geschrieben, Lelle erzählt abwechslungsreich und authentisch aus ihrem Leben, spricht über ihre Gedanken und Gefühle und im Besonderen beschreibt sie offen wie sie sich im Laufe der Erzählung fühlt bzw. was ihre Krankheit in ihr auslöst und wie sie ihr Leben kontrolliert. Das Buch ist empfehlenswert nicht nur für junge Mädchen, sondern genauso für Jungen aber auch für Erwachsene und selbst betroffene.
Zitat aus „Leute, ich fühle mich leicht“:
„Das hat nichts mit unserem Schönheitsideal oder irgendwelchen abgemagerten Models zu tun, wie irgendwelche oberschlauen Vollidioten meinen. Es geht um Autonomie. Mein Körper ist das letzte unbesetzte Gebiet, quasi eine unabhängige Provinz. Mama hat auch so ihre Schwierigkeiten, den politischen Aspekt am Hungern zu verstehen.“
Buchvorstellung „Kill“ von Mats Wahl
Das Buch Kill, welches von Mats Wahl geschrieben und bei Dtv herausgegeben wurde, erzählt die Geschichte eines Amoklaufes an einer Schule. Aber vielmehr als die Geschichte des Amoklaufes erzählt das Buch die Geschichten derer die den Amoklauf erlebt haben und durch ihn verändert wurden. Es greift das Leben des Täters, seiner Familie, der Opfer und ihrer Angehörigen, sowie die Geschichten der Polizisten, die in diesem Fall ermitteln, auf.
Vor allem die Geschichte von Kommissar Fors, dessen Dienstwaffe bei der Tat verwendet wurde, wird aufgegriffen.
Weiters wird nicht nur die Tat und deren Hintergründe unter die Lupe genommen, sondern auch soziale Probleme in Schweden werden aufgegriffen. Probleme wie Rassismus, schlechte Vorsorge, Mobbing an Schulen etc. Alles Probleme die nicht nur Schweden sondern auch alle anderen Länder betreffen.
Mats Wahl gibt dem Leser mit Kill einen guten Einblick in die Psyche des Täters, der Opfer, und allen andern, die irgendwie mit diesem Fall zu tun haben, sowie auch in die Psyche des schwedischen Staates.
Einfach gesagt, Kill von Mats Wahl ist eines der spannendsten, interessantesten und besten Bücher, die ich zurzeit gelesen habe.


