“Sovay” (Cecilia Rees) vorgestellt von Anna Ohnewein
Das Buch Sovay von Cecilia Rees erzählt die Geschichte eines englischen Mädchens namens Sovay, die zur Zeit der französischen Revolution lebte. Ihr Vater verschwindet spurlos, von der Familie ihres Verlobten wird sie betrogen und in eine Intrige verwickelt.
Ihre einzige Möglichkeit zu überleben ist es sich als Straßenräuber zu verkleiden und nach London zu reiten, um dort Nachforschungen über den Verbleib ihres Vaters zu machen. Auf der gefährlichen Reise lernt sie Captain Greenwood kennen. Ein charmanter Straßenräuber, der sie nach London begleitet und sie auch dort weiter unterstützt.
Sovay gerät immer Tiefer in die Intrige ihres Verlobten und es ist fraglich ob sie überleben wird.
Zu Beginn des Buches wird man durch ein Gedicht sofort in das Geschehen versetzt. Die Charaktere werden im Laufe der Geschichte vorgestellt. Man kann sich sowohl diese, als auch die Schauplätze sehr gut vorstellen. Obwohl manchmal zu genau beschrieben wird und dadurch etwas langweiligere Passagen entstehen. Insgesamt ist das Buch dennoch sehr spannend und hat mir gut gefallen. Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend. Der Schluss hat mir am besten gefallen. Interessant sind jedoch auch die Schilderungen ihrer Kleider, denn wie sie bekleidet war, so wurde sie auch behandelt.
Das Buch ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen!